Die Ortsplanung in Kürze

Mit der Ortsplanung erfüllt die Gemeinde Frick die aktuellen raumplanerischen Vorgaben von Bund und Kanton. Zudem schafft sie Planungssicherheit für die kommenden 15 Jahre. Die Voraussetzungen werden geschaffen, damit sich Frick mit all seinen Qualitäten als lebenswerte Gemeinde nachhaltig weiterentwickeln kann.

Frick benötigt in Zukunft mehr Wohnraum. Wesentlich ist dabei, dass die Siedlungsentwicklung nach innen gelenkt und eine hohe Qualität sichergestellt werden kann. Genauso wichtig ist es, den Verkehr auf die Siedlungsentwicklung abzustimmen und gleichzeitig wertvolle Grünflächen und Freiräume zu bewahren und aufzuwerten. Mit der Ortsplanung soll Frick seine Standortqualitäten und die ortsbauliche Identität noch mehr stärken.

Die Teilrevision der Ortsplanung umfasst insgesamt drei Phasen:

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Phase 1 - Leitbild und Konzepte

In einer ersten Phase braucht es eine Strategie, eine Vision: Wie soll sich Frick in den kommenden rund 20 Jahren entwickeln?

Diese Fragen beantworten das Räumliche Entwicklungsleitbild und der Kommunale Gesamtplan Verkehr. Es ist dem Gemeinderat wichtig, dass Sie als Teil der Fricker Bevölkerung dabei eine Stimme erhalten. Aus Ihren Anliegen und Ideen – zusammen mit der Sicht der Planungskommission, des Gemeinderates und einer fachlichen Einschätzung – wurden diese beiden Konzepte für Frick erarbeitet. Ihre Rückmeldungen können bis am 3. Dezember 2020 eingereicht werden.

Parallel dazu wird das über 30jährige Naturobjekte-Inventar aktualisiert, welches ebenfalls eine wichtige Grundlage für die nächste Phase bildet.

in Durchführung
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Phase 2 - Entwurf Planungsinstrumente

Der Entwurf der Planungsinstrumente umfasst die Überarbeitung des Bauzonen- und des Kulturlandplans sowie der Bau- und Nutzungsordnung. Dabei gilt es unter anderem, die übergeordneten Vorgaben umzusetzten sowie die Erkenntnisse aus dem Räumlichen Entwicklungsleitbild sowie dem Kommunalen Gesamtplan Verkehr in die kommunalen Planungsinstrumente einfliessen zu lassen.

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Phase 3 - Mitwirkung und Rechtsverfahren

In einer dritten Phase findet die öffentliche Mitwirkung zu den Resultaten aus der Phase 2 statt. Die Planungsinstrumente werden der Bevölkerung zur Stellungnahme vorgelegt. Parallel dazu prüfen die kantonalen Behörden die Dokumente auf ihre Rechtmässigkeit.

Nach der öffentlichen Auflage und dem Rechtsmittelverfahren (Behandlung von Einwendungen) wird die Nutzungsplanung der Gemeindeversammlung von Frick zum Beschluss vorgelegt. Abschliessend folgt die Genehmigung durch den Regierungsrat.

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